Ja zum Grünzug… und die BUGA?

Am 16. Januar trafen sich u.a. 33 (von 48) Gemeinderäte, Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, der Erste Bürgermeister Christian Specht, Baubürgermeister Lothar Quast und Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala zu einer Klausurtagung um über die Zukunft der Grünzugsplanung rund um Spinelli zu diskutieren.

Eine Mehrheit will den Grünzug…

Am Ende der nicht-öffentlichen Sitzung stellte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz fest:

„Wir hatten eine intensive, engagierte und konstruktive Diskussion, die für die Verwaltung die Klärung brachte, dass eine Mehrheit den Planungsprozess mit dem Büro Lenzen – dem Sieger des Planungswettbewerbs – für den großen Grünzug als ökologisches Stadtentwicklungsprojekt auch unter der ja neuen Bedingung der Beibehaltung der Straße „Am Aubuckel“ fortsetzen will. Die Verwaltung wird nun eine entsprechende Beschlussvorlage für die Gemeinderatssitzung am 1. März 2016 vorbereiten“.

Der Grünzug von Spinelli aus gesehen. Quelle: Stadt Mannheim, Fachbereich Presse und Kommunikation

Quelle: Stadt Mannheim, Fachbereich Presse und Kommunikation

 

…und die BUGA?

Wie es mit einer BUGA 2023 in Mannheim weitergehen soll, ging aus der Meldung der Stadt jedoch nicht hervor. Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft, war aber auch beim Workshop dabei. Die BUGA scheint also, zumindest am Rande, ein Thema gewesen zu sein.

Über die weiteren Entwicklungen und den Gemeinderats-Beschluss am 1. März halten wir Sie auf dem Laufenden.

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Eine Antwort zu Ja zum Grünzug… und die BUGA?

  1. Zum einen hört man von einer Seilbahn vom Luisenpark zu Spinelli. Das erscheint mir nach der Idee, die Aubuckelstraße zu verlegen, der nächste unsinnige Einfall zu sein, der als solcher im Gemeinderat scheitern sollte. Auf der Strecke gäbe es nichts Tolles zu sehen, die Masten und sonstiges ‚Zubehör‘ würden das Stadt/Landschaftsbild verschandeln. Es würde viel kosten und nach der BUGA keinen Menschen mehr interessieren. Ältere Mannheimer erinnern sich noch gut an die dahin rostenden Relikte der Schwebebahn, die in der Wahrnehmung der Initiatoren der Hit der alten BUGA gewesen sein soll. Dass die Seilbahn in Koblenz hoch über dem Rhein zur Burg der Magnet der dortigen BUGA war, lässt keine Rückschlüsse auf Mannheim zu. Herrn Sander von der Bundesgartenbaugesellschaft, der meint, dass Mannheim die BUGA finanziell bewerkstelligen kann, geht es wie mir: Investitionskosten verlieren sofort ihren Schrecken, sobald klar ist, dass sie ein anderer zu tragen hat. Da es unserem OB mehr um die BUGA geht als um den Grünzug, den er einfacher und billiger haben könnte, ist mit noch einigen abstrusen Ideen zu rechnen, bevor die BUGA sang- und klanglos verenden kann. Einem privaten Unternehmer, der solche Projekte in der Weise plant, wie wir sie erlebt haben, und der auch geänderte Rahmenbedingungen (hier: allgemeine Haushaltslage und neue Anforderungen durch z.B. Unterbringung/Versorgung von Flüchtlingen) nicht zur Kenntnis nimmt, hätte schon längst jeder vernünftige Mensch auf Dauer den Rücken gekehrt.

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