Gutachten: Ersatzlose Sperrung der Aubuckelstraße nicht zu empfehlen

Ein wichtiges Thema bei den Planungen zur BUGA 2023 in Mannheim ist die Straße „Am Aubuckel“. Ihre Verlegung ist genauso umstritten wie die ersatzlose Sperrung und wird in Mannheim viel diskutiert. Das Planungsbüro R+T aus Darmstadt hat ein Gutachten zur ersatzlosen Sperrung der Straße am Aubuckel verfasst, welches gestern vorgestellt wurde.

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Viel diskutiert: Die Straße „Am Aubuckel“. Foto: IHK Rhein-Neckar

Ersatzlose Sperrung der Straße nicht zu empfehlen
Die Presseinformation der Stadt Mannheim enthält unter anderem folgende Informationen zum Gutachten:

Dieses Gutachten zeigt deutlich: Eine ersatzlose Sperrung der Straße ist – weder dauerhaft noch temporär – sinnvoll machbar und zwar aus folgenden Gründen:
Sperrt man die Straße ersatzlos, verteilen sich die Verkehrsströme von gut ausgebauten und wohngebietsfreien Straßen, wie zum Beispiel vom Rhein-Neckar-Schnellweg (B 381) weiträumig hin zu kleineren Straßen in verschiedenen Wohngebieten. Ohne begleitende Maßnahmen würde zudem eine solche Sperrung dazu führen, dass die Verkehrsmengen an den Knotenpunkten nicht mehr bewältigt werden könnten: Das Mannheimer Verkehrsnetz würde kollabieren.
Eine Sperrung der Straße würde also zu einer erheblichen Mehrbelastung auf Mannheims Straßen führen, die Leistungsfähigkeit der Aubuckelstraße würde nicht erhalten bleiben.

Weitere Informationen zu den Ergebnissen des Gutachtens finden Sie hier.

Kernforderung der IHK erfüllt
Eine ersatzlose Sperrung hätte auch aus Sicht der IHK Rhein-Neckar keinen Sinn ergeben. Bereits im letzten Jahr hatte der ehemalige IHK-Präsident Dr. Gerhard Vogel deutlich gemacht, wie negativ sich diese Pläne auf die umliegenden Unternehmen auswirken würden. Fraglich ist auch, ob und wie sich die geplanten Verkehrsmaßnahmen im Gesamthaushalt der BUGA 2023 niederschlagen und wie hoch die Folgekosten sein werden.
Wie es mit der Straße weitergeht und ob die Riedbahnparallele Führung kommt, soll am 24. November im Mannheimer Gemeinderat entschieden werden. Die Vorbereitungen dazu laufen: Am 17. November wird vorbereitend im Hauptausschuss darüber gesprochen werden.

 

 

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