Grünzugwettbewerb: Zweite Stufe abgeschlossen

Im Rahmen der zweiten Wettbewerbsstufe „Grünzug Nordost und BUGA 2023“ war es die Aufgabe der neun Teilnehmer, die in der ersten Runde aus 34 Architekten- und Landschaftsplanungsbüros ausgewählt worden waren, die Ausgestaltung des Grünzugs Nordost zu konkretisieren und eine Ausstellungskonzeption für den Bereich der Bundesgartenschau 2023 zu entwerfen.

Die entstandenen Ideen und Entwürfe wurden am 16. April 2015 von einem 50-köpfigen Preisgericht bewertet. Es setzt sich zusammen aus zehn Experten aus den Bereichen Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur sowie Stadtplanung und Städtebau und wird ergänzt durch Sachpreisrichter, unter anderem aus Politik und Verwaltung. Auch Vertreter der vier bürgerschaftlichen Planungsgruppen sowie ein Vertreter des Umweltforums wirken beratend mit.

150.000 Euro vom Preisgericht vergeben

Das Preisgericht hat im Bereich Landschaft/Freiraumplanung zwei erste Preise und zwei dritte Preise vergeben. Die ersten Preise erhalten die Büros RMP (Bonn) sowie das Atelier LOIDL (Berlin). Die dritten Preise gehen an das Büro lohrberg (Stuttgart) und MSB Landschaftsarchitekten (Hamburg). Insgesamt standen in diesem Bereich 100.000 Euro Preisgeld zur Verfügung. Die ersten Preise sind jeweils mit 32.000 Euro dotiert, die dritten Preise mit jeweils 18.000 Euro.

Quelle: Ergebnisbericht des Wettbewerbs

Im Bereich Städtebau wurden ein erster Preis und zwei dritte Preise vergeben. Den ersten Preis hat die Jury an den Stadtplaner und Architekten Jörg Wessendorf (Berlin) zusammen mit Atelier LOIDL vergeben. Mit den dritten Preisen wurden das Büro 711lab (Stuttgart) zusammen mit dem Büro lohrberg sowie der Architekt und Stadtplaner Rolf Seifert (Hamburg) zusammen mit dem Büro MSB Landschaftsarchitekten ausgezeichnet. Insgesamt standen in diesem Bereich 50.000 Euro Preisgeld zur Verfügung. Der Gewinner des ersten Preises erhält 30.000 Euro, die Gewinner der dritten Preise erhalten jeweils 10.000 Euro.

Verhandlung und Bewertung bis Ende 2015

Nach Abschluss der zweiten Wettbewerbsstufe beginnt nun ein formalisiertes Verhandlungsverfahren, in dem die Büros Stellung zu den in der Preisgerichtssitzung festgehaltenen Punkten nehmen und inhaltliche Fragen beantworten. Danach werden die Büros anhand eines Kriterienkatalogs bewertet. Dieses Verfahren wird voraussichtlich bis Ende 2015 dauern. Ziel soll es sein, das qualifizierteste Büro für die im Wettbewerb gestellte Aufgabe auszuwählen, wobei nicht nur Kreativität, sondern auch die Wirtschaftlichkeit der entwickelten Ideen ausschlaggebend sind. Am Ende des Verfahrens soll ein Büro oder eine Arbeitsgemeinschaft mit dem Masterplan für das Wettbewerbsgebiet beauftragt werden.

Zeitplan

Quelle: Stadt Mannheim

Alle neun Arbeiten der zweiten Stufe des Wettbewerbs werden ab dem 17. April zehn Tage lang im Podiumsgeschoss des Stadthauses in N1 öffentlich ausgestellt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Mannheimer BUGA-Seite. Übersichtspläne und Beurteilung der Jury finden Sie hier.

Über ihkrheinneckar

Die IHK Rhein-Neckar ist Dienstleister für die Wirtschaft.
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