IHK-Präsident Vogel: Sperrung der Aubuckelstraße wirtschaftsfeindlich!

In seiner gestrigen Rede beim Jahresschlussempfang der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar hat IHK-Präsident Dr. Gerhard Vogel auch die Aubuckel-Straße thematisiert.

Quelle: Rinderspacher

Hier ein Auszug aus seiner Rede:

Und wenn man dann allen Ernstes noch wie manche Mannheimer Gemeinderäte fordert, wegen der BUGA 2023 die Aubuckelstrasse, zwischen Mannheim-Feudenheim und Käfertal, die täglich 20.000 Fahrzeuge aufnimmt und eine wichtige Verbindungsachse zu den großen Unternehmen in Mannheim-Käfertal darstellt, einfach zu beseitigen, dann fehlt es an Wirtschaftsverständnis.

Eine solche Forderung zeigt, dass die Belange der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter nicht erkannt werden und der Pfad der wirtschaftlichen Vernunft verlassen wird. Eine solche Maß-nahme würde damit letztlich auch der Stadtkasse schaden, wenn Einkommens- und Gewerbesteuereinnahmen wegfielen. Dann hätten die entsprechenden Vertreter der gesamten Stadt einen Bärendienst erwiesen.

Meine Damen und Herren, wir als IHK wehren uns daher im Interesse der Firmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Händen und Füßen gegen solche wirtschaftsfeindlichen Pläne!

Die IHK hat sich bereits zuvor klar gegen eine Sperrung der Aubuckelstrasse gestellt. Die Leistungsfähigkeit der Strasse muss erhalten bleiben. Sollte es zu einer Verlegung kommen, darf diese weder zu einer Überschreitung des Gesamthaushaltes noch zu hohen Folgekosten führen.

Hier finden den gesamten Text der Rede von Dr. Vogel.

 

Über ihkrheinneckar

Die IHK Rhein-Neckar ist Dienstleister für die Wirtschaft.
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3 Antworten zu IHK-Präsident Vogel: Sperrung der Aubuckelstraße wirtschaftsfeindlich!

  1. Luzie Luchs schreibt:

    Greifen Sie da jetzt nicht Ihrer eigenen Mitgliederbefragung vor?

    • ihkrheinneckar schreibt:

      Hallo Frau Luchs,
      vielen Dank für Ihre Frage. Es stimmt: Im Augenblick befragen wir unsere Mitgliedsunternehmen in der näheren Umgebung der Straße zu einer Sperrung der Aubuckelstraße, um genauere regionale Betroffenheiten zu ermitteln. Denn bei einer ersatzlosen Sperrung wäre die Leistungsfähigkeit nicht gewährleistet und hätte Auswirkungen auf die gesamte Stadt. Sollte eine neue Straßenvariante kommen, muss diese mindestens genauso leistungsfähig sein, wie die derzeitige Aubuckelstraße. Diese Forderung wurde von unserer Vollversammlung bereits beschlossen und dafür setzen wir uns als IHK ein.
      Diese bereits beschlossene Position betonte Dr. Vogel in seiner Rede am Jahresschlussempfang noch einmal.

  2. Pingback: Entscheidung im Grünzugwettbewerb. Und die Aubuckelstraße? | IHK-Buga-Blog

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