Sperrung der Straße „Am Aubuckel“? Die Positionen

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Die Straße „Am Aubuckel“ zwischen Käfertal und Feudenheim. Foto: IHK Rhein-Neckar

Es bleibt weiterhin spannend bei den angedachten Verkehrslösungen rund um die Mannheimer BUGA 2023 und den Grünzug Nordost. Augenblicklich ist sogar eine ersatzlose Sperrung der Straße „Am Aubuckel“ im Gespräch.
Die IHK hat sich dazu bereits geäußert: Eine ins Gespräch gebrachte testweise Sperrung kann kein Maßstab für die BUGA 2023 sein. Die Leistungsfähigkeit der Straße „Am Aubuckel“ muss erhalten bleiben.

Auch andere Gruppen haben nun Stellung bezogen. Hier eine kurze Übersicht:

  • Das Mannheimer Umweltforum strebt eine Verkehrsberuhigung der Straße „Am Aubuckel“ an.
  • Der Verband für Bauwirtschaft Nordbaden äußert die Befürchtung, dass eine Sperrung der Aubuckelstraße die Mannheimer Firmenstandorte gefährde.
  • Die Bürgerinitiativen „Gestaltet Spinelli“ und „Konversion statt BuGa“ äußern sich in einer gemeinsamen Erklärung zum Grünzug Nordost. Sie favorisieren eine probeweise Sperrung der Straße für den überörtlichen Verkehr – unter Beibehaltung einer Busspur und eines tempolimitierten, verkehrsberuhigten Anliegerverkehrs.
  • Die Bürgerinitiative „Konversion statt BuGa“ hat auch eine eigene Erklärung herausgegeben, in der eine ersatzlose Sperrung der Aubuckelstraße als „nicht sinnvoll“ bezeichnet wird.

Hintergrund:
Die Partei Bündnis 90/Die Grünen hat am 21. Oktober im Ausschuss für Umwelt und Technik den Antrag gestellt, die Straße „Am Aubuckel“ für einen mindestens zweimonatigen Verkehrsversuch für jeglichen Verkehr (Ausnahme: ÖPNV) zu sperren. In der Gemeinderatssitzung am 25. November, soll dieser Antrag noch einmal diskutiert werden – mit einer Entschiedung ist jedoch vorerst nicht zu rechnen.

Über ihkrheinneckar

Die IHK Rhein-Neckar ist Dienstleister für die Wirtschaft.
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Eine Antwort zu Sperrung der Straße „Am Aubuckel“? Die Positionen

  1. Bin gespannt, wie lange es noch dauern wird, bis alle erkannt haben, dass die Beibehaltung der Straße in ihrer jetzigen Form die einzige sinnvolle Lösung ist. Ich gebe allerdings zu, dass damit die BUGA in der geplanten Form (‚ersichtlich‘) zur Farce wird. Zum Thema Attraktivität der BUGA hat man allerdings ohnehin bis dato nicht viel gehört. Gerne nutzen die Protagonisten den Vorwurf, die Gegner wüssten immer nur, was sie nicht wollen. Gleiches gilt offenbar für sie selbst. Sie wollen ‚keine Blümchenschau‘. Bei Quadratmeterpreisen bis zu 300 Euro ohne Blümchen (Panoramapark) sollte man davon ausgehen dürfen, dass sie tatsächlich etwas anderes wollen. Was aber könnte das sein?

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