Landesgartenschau Schwäbisch Gmünd beendet

Mehr als zwei Millionen Besucher haben die Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd besucht, die am letzten Wochenende zu Ende ging.

lgs_logo

2 Millionen Besucher, 45.000 Dauerkarten
In Schwäbisch Gmünd war erstmals ein größeres Waldgebiet Bestandteil einer Landesgartenschau. Die Landesgartenschau hat einen umfassenden Stadtumbauprozess initiiert, der dauerhafte Veränderungen zur Folge hat. Neue Freianlagen sind entstanden, Rems und Josefsbach sind nun im städtischen Gefüge erlebbar. Zahlreiche innovative Bauwerke wie beispielsweise der Himmelsstürmer, das Forum Gold und Silber oder der robotisch gefertigte Forstpavillon sind zu neuen Wahrzeichen der Stauferstadt geworden. Der renaturierte Taubenbach oder die Streuobstbäume im Wetzgau werden auch in Zukunft als Erlebnis- und Lebensräume fungieren.
Die Gartenschau hatte einen Durchführungshaushalt von 16,6 Millionen Euro. Schwäbisch-Gmünd bezuschusste diesen mit rund 4,6 Millionen Euro. In der baden-württembergischen Stadt mit ihren rund 60.000 Einwohnern wurden rund 45.000 Dauerkarten für die Gartenschau verkauft. Mehr als 1.300 Ehrenamtliche halfen mit.

Landesgartenschau als Chance
„Landesgartenschauen bieten Städten die Chance, sich neu aufzustellen. Bürgerinnen und Bürger können von innerstädtischen Grünflächen und dem Stadtumbau genauso profitieren wie die regionale Wirtschaft. Der Tourismus kann neuen Schwung bekommen und Besucherinnen und Besucher auch weit über die Landesgartenschau hinaus für eine Region begeistern. Die Bürgerinnen und Bürger von Schwäbisch Gmünd und alle Beteiligten aus Verwaltung und Wirtschaft haben mit viel Charme und Engagement alle Chancen genutzt, die eine Landesgartenschau bietet“, sagte Verbraucherminister Alexander Bonde in Schwäbisch Gmünd.

Die nächste Landesgartenschau findet 2016 in Öhringen statt. Das Motto: ,Der Limes blüht auf‘.

Über ihkrheinneckar

Die IHK Rhein-Neckar ist Dienstleister für die Wirtschaft.
Dieser Beitrag wurde unter Aktuelles abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Landesgartenschau Schwäbisch Gmünd beendet

  1. Hier wird die IHK leider wieder allzu sehr Sprachrohr der Politik und lässt jeglichen kritischen Ansatz vermissen. Was soll die Aussage, dass Schwäbisch-Gmünd beim Durchführungshaushalt 4,6 Millionen zugeschossen hat. Was ist mit dem vermutlich vielfach größeren Investitionshaushalt?
    Wurde da ebenso wie in Mannheim so getan, als seien Kosten darin für ohnehin erforderliche Maßnahmen zu verstehen. Dieses Prinzip lässt sich, falls die Planansätze nicht eingehalten werden, sogar durch Verlagerung von Positionen in andere Haushalte noch effizienter gestalten. Alles alternativlos oder was? Natürlich beziehen sich Chancen, auf die die Politiker gerne in Verbindung mit Prestigeprojekten verweisen, immer auf die Zukunft. Die Schulden von heute hingegen beziehen sich zu einem Gutteil auf die Chancen von gestern.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s