Ideenwettbewerb Grünzug: 9 Entwürfe ausgewählt

Die erste Etappe des Ideenwettbewerbs „Grünzug Nordost/Bundesgartenschau 2023“ ist erreicht: Die Jury entschied sich in der letzten Woche einstimmig für neun Entwürfe, die nun im weiteren Verfahren bis März nächsten Jahres vertieft werden sollen. Eine 50-köpfige Jury sichtete die Entwürfe der Stadtplaner und Landschaftsarchitekten von 34 internationalen Büros und entschied sich dann für jene neun, die die Wettbewerbsanforderungen am besten erfüllen. In verschiedenen Varianten haben die Wettbewerbsteilnehmer Ideen entwickelt, wie das Kasernengelände Spinelli zusammen mit dem Landschaftsschutzgebiet Feudenheimer Au Teil des bereits existierenden Grünraums werden kann.  Ohne die Straße „Am Aubuckel“ entstünde so ein einheitlicher 70 Hektar großer Freiraum. Großes Ziel der Stadtplanung ist es dadurch eine Frischluftschneise für die Belüftung der ganzen Stadt zu schlagen.

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© Stadt Mannheim, Fachbereich Presse und Kommunikation, Bild: Thomas Tröster

Am Donnerstabend nahmen in der Sporthalle der Spinelli-Kaserne zahlreiche Bürger die Gelegenheit wahr, die ausgewählten Entwürfe an den Stellwänden in Augenschein zu nehmen und sie sich erklären zu lassen. Planungs- und Baubürgermeister Lothar Quast sagte, dass im weiteren Wettbewerbsverfahren die Ideen für die Bebauung am Nordrand vertieft werden. „Die Ideen sind neue Denkanstöße. Sie sind keine Planungen, auch keine Entscheidungen der Stadt, sondern Vorschläge, die zu diskutieren sind.“

Wie geht es weiter?
Am 17. Oktober findet in der Feudenheimer Kulturhalle (19 Uhr) das zweite Verkehrsforum zum Thema „Was passiert mit der Straße Am Aubuckel?“ statt. Hierzu sind die Bürger zum Mitdiskutieren eingeladen. Für den 29. November ist ein Bürgerdialog mit den Planungsbüros geplant. Für die neun Büros, die in der ersten Runde des Ideenwettbewerbs erfolgreich waren, beginnt dann die zweite vertiefende Phase des Wettbewerbs. Sie haben Zeit bis März 2015, dann müssen sie ihre überarbeiteten Vorschläge abliefern. Das Preisgericht wird diese im April nächsten Jahres begutachten. Der daraus hervorgehende Siegerentwurf wird dann Grundlage für die endgültige Planung des „Grünzugs Nordost/Bundesgartenschau 2023“ werden.

Wie setzt sich das Preisgericht zusammen?
Das Preisgericht setzt sich aus zehn bundesweiten Experten aus den Bereichen Landschaftsplanung/Landschaftsarchitektur und Stadtplanung/Städtebau zusammen. Ergänzt wird es um Sachpreisrichter, unter anderem aus Politik und Verwaltungsspitze, Vertreter der vier bürgerschaftlichen Planungsgruppen und des Umweltforums.

Hier die Presseinformation der Stadt Mannheim.

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Eine Antwort zu Ideenwettbewerb Grünzug: 9 Entwürfe ausgewählt

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