Der Mannheimer Grünzug

Die Nachnutzung der Mannheimer Militärflächen nach Abzug der US-Truppen ist die zentrale Herausforderung für die Zukunft Mannheims. Die Stadt möchte mit der Konversion die Chance ergreifen und einen Grüngürtel um Mannheim schaffen. Zentrales Element zur Entwicklung des Grünzugs soll die geplante BUGA 2023 sein. Sie soll dabei helfen, den Grüngürtel qualitativ hochwertig zu entwickeln.

Mit der Ausrichtung der Schau auf 55 Hektar soll im Bereich der heutigen Spinelli-Kaserne und der Feudenheimer Au eine entscheidende Lücke geschlossen werden, um den „großen“ Grünzug tatsächlich zu realisieren.

Der unteren Karten können Sie die Grundidee des Grünzugs entnehmen. Das geplante BUGA-Gelände liegt bei den Punkten 2 und 3.

Quelle: Stadt Mannheim

Quelle: Stadt Mannheim

Was halten Sie von dem Grünzug? Denken Sie, dass dafür eine BUGA notwendig ist? Wir sind gespannt auf Ihre Meinung.

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4 Antworten zu Der Mannheimer Grünzug

  1. denis schreibt:

    Ich denke, das der Grünzug auch ohne BuGa zu deutlich geringeren Kosten und in einer nachhaltigeren Form voll zogen werden kann.

    Angesichts der hohen Verschuldung der Stadt Mannheim (mehr als 1,2 Mrd.€) und den noch ausstehenden Sanierungsmaßnahmen (Schulen, Straßen und öffentlichen Institutionen) sollte die Stadt eine kostengünstigere Begrünung, ohne BuGa in Aussicht nehmen.

  2. denis schreibt:

    Ich denke, dass der Grünzug auch ohne BuGa zu deutlich geringeren Kosten und nachhaltiger vollzogen werden kann.

    Angesichts der enorm hohen Verschuldung der Stadt Mannheim (mehr als 1,2 Mrd.€) sollte die Stadt Verwaltung eine kostgünstigere, nicht Landschaftsschutzgebiet (Au) zerstörende Begrünung des Spinelligeländes in Aussicht nehmen.

  3. E. Eberhardt schreibt:

    Nein, für eine Begrünung von Spinelli brauchen wir keine Buga. Für eine alternative Grünplanung kann die Stadt ebenso Zuschüsse von Bund, Land und EU bekommen. Ein sehr gutes Beispiel für eine gute und bezahlbare Möglichkeit ehemaliges Militärgelände zu begrünen ist z.B. der „Alte Flughafen-Bonames“ in Frankfurt. Hier wurde mit wenigen Mitteln ein Gelände geschaffen, dass für jeden etwas bietet, egal ob jung oder alt, Sportler oder Spaziergänger, Naturliebhaber oder Eventfans. In die Planung wurden die Bürger mit einbezogen und Zuschüsse gab es auch, ebenso wie Sponsoren. Wenn die Buga kommt ,geht es hauptsächlich um das Spinelligelände- die anderen alten Militärflächen werden davon nicht wirklich profitieren und bleiben auf der Strecke.
    Um Spinelli zu begrünen würden bereits 1,6 Millionen Euro für eine Wiesenfläche reichen.
    Die Stadt gibt hierfür den Betrag von ca. 50 Millionen!!! an. Das ist nicht nachvollziehbar.
    70 millionen Eigenbeteiligung für Mannheim im Falle einer Buga, d.h. jedes Jahr bis zur Buga mind. 7 Millionen investieren, die anderswo fehlen werden und die noch mehr Investitionsstau verursachen werden.
    Was von der Stadt auch verschwiegen wird, ist die Tatsache, dass wir vom Land nur 20 Millionen speziell für die Buga bekommen, die restlichen 20 Millionen des erwähnten Landeszuschusses
    sind Zuschüsse für städtebauliche Maßnahmen, die wir mit oder ohne Buga bekämen.
    Die Frage ist allerdings ob es Sinn macht von unserem Land Geld einzufordern,wenn wir dieses postwendend an anderer Stelle wieder gekürzt bekommen ( siehe Musikhochschule oder Lehrerstellenabbau).
    Ich persönlich schließe mich der Meinung von Herrn Eisenhuth, dem Geschäftsführer der Buga 1975 im Luisenpark an, der erst kürzlich im MM meinte, das geplante Gelände sei für eine erfolgreiche Buga nicht geeignet, der Boden auf Spinelli zu sandig und überhaupt gibt es viel zu wenig Bäume – die neu gepflanzten bieten kaum Schatten, in der Au dürfen wegen der Frischluftschneise nur wenige vereinzelte Bäume gepflanzt werden, die eine bestimmte Höhe nicht überschreiten dürfen. Der sogenannte geplante „Panorama-Park“ bietet als hauptsächlich sichtbares Panorama nur Großkraftwerk, Fernsehturm, Collinicenter und andere hässliche Hochhäuser. Damit wollen wir dann Touristen anlocken?
    Es würde uns dann wohl ähnlich ergehen wie Hamburg mit der Internationalen Gartenschau-Ausstellung (IGA): kaum die Hälfte der erwarteten Besucherzahl wurde hier traurige Wirklichkeit und Hamburg bleibt auf seinen Schulden sitzen.
    Die Stadt Mannheim hat das Planungsrecht für Spinelli und ist ausserdem schon Besitzer von ca. einem Drittel des Geländes. Vom Gemeinderat wurde der Grünzug und die wichtige Frischluftschneise schon längst beschlossen, es gibt keinen Grund das nicht auch ohne Buga zu verwirklichen, zumal es wie gesagt nur den Bruchteil kosten würde und ohne die Vorschriften der Buga -Gesellschaft auch ohne Einbeziehung der Au möglich wäre.

  4. Gerd Heidenreich schreibt:

    „Zentrales Element zur Entwicklung des Grünzugs soll die geplante BUGA 2023 sein. Sie soll dabei helfen, den Grüngürtel qualitativ hochwertig zu entwickeln.“
    Genau das Gegenteil wird eintreten: Die BuGa wird so viel Geld verschlingen, dass für die anderen Bereiche (der Grünzug besteht ja nicht nur aus Spinelli) nichts mehr übrig bleiben wird. Die tollen Ideen aus anderen Bereichen (Aktionsbündnis Mannheim Nord, Sportkreis Mannheim) können dann in den Reißwolf wandern, weil die Stadt mit Verweis auf die derzeit noch nicht bezifferten, letztlich immensen Kosten der BuGa die Schultern hochziehen wird.
    Das muss man bei der Frage BuGa Ja oder Nein unbedingt in Betracht ziehen!

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