Die BUGA und ihre Befürworter

Heute: Der Sportkreis Mannheim

MLP Marathon

Quelle: Dominik Ross, Stadtmarketing Mannheim GmbH

Mannheim ist eine Stadt in der der Sport eine große Rolle spielt. Das sieht man nicht nur bei großen Events, wie dem Turnfest, der Eishockey-WM oder dem alljährlichen MLP-Marathon, sondern auch bei den Sportvereinen, man sieht es auch im Alltag. Damit meinen wir neben Joggern, Radfahrern, Inline-Skatern oder Nordic-Walkern vor allen Dingen die Sportvereine.

In Mannheim gibt es 195 Vereine mit 60.500 Mitgliedern, die vom Sportkreis Mannheim e.V. betreut werden. Das bedeutet, dass ungefähr jeder fünfte Mannheimer in einem der Sportvereine aktiv ist, die von dem Sportkreis überfachlich betreut werden.

Der Sportkreis hat sich am 13. August dazu entschlossen, die Bewerbung der Stadt Mannheim zur Bundesgartenschau 2023 zu unterstützen. In der Pressemitteilung des Kreises kann man die Gründe für diese Entscheidung nachlesen.

Hier die Hauptargumente des Sportkreises, sich für eine BUGA auszusprechen:

  • Die BUGA ist eine Gelegenheit einen Grüngürtel in Mannheim anzustoßen.
  • Wenn die BUGA kommt, gewinnt die Stadt an Grünflächen und damit an Bewegungsmöglichkeiten.
  • Neue Freizeitflächen (wie z.B. Grünflächen, Wälder und Seen) werden nur mit der BUGA gelingen

Auch für die Spinelli-Barracks (auf denen die BUGA zum Teil stattfinden soll) haben die Vereine bereits Ideen: In einer Kommunikationsstudie „Sport & Konversion“ haben sich die Sportvereine eingebracht und vielfältige Ideen für eine Nutzung der Fläche geäußert.

Und auch eine mögliche Verlagerung der Straße Am Aubuckel, die das geplante BUGA-Gelände im Moment durchschneidet, ist mit dem Sportkreis bereits abgestimmt. Eine Verlegung der Straße entlang der Riedbahn würde also nicht an den angrenzenden Vereinen scheitern.

Mehr zu der Verkehrsführung rund um die BUGA und zu der Straße Am Aubuckel im Speziellen gibt es noch in dieser Woche im IHK-BUGA-Blog zu lesen.

Über ihkrheinneckar

Die IHK Rhein-Neckar ist Dienstleister für die Wirtschaft.
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Eine Antwort zu Die BUGA und ihre Befürworter

  1. Gerd Heidenreich schreibt:

    Zu: Die BuGA und ihre Befürworter – Heute: Der Sportkreis Mannheim
    Ich habe Herrn Meissner geschrieben, dass ich die Pläne für die Sportstätten-Nutzung der Konversionsflächen gut finde, dass sie allerdings zu spät auf den Tisch kommen:
    Wenn in wenigen Tagen eine durch die Stadtpolitik irregeführte Bevölkerung für eine BuGa in der Au stimmt, sind alle anderen Konversions-Standorte für Sporteinrichtungen, die ja auch Geld kosten, gestorben, weil diese BuGa alle Mittel, die die Stadt noch auftreiben kann, auffrisst. Wäre das vor dem Gemeinderatsbeschluss über eine BuGa auf den Tisch gekommen, hätte man vernünftigerweise die von den Gegnern der BuGa immer wieder geforderte „Sparversion“ der Begrünung auf Spinelli realisieren und mit dem gesparten Geld solche Sportstätten in Angriff nehmen zu können.
    Wählen die Bürger nun die BuGa, ist diese Chance infolge der damit verbundenen immensen Schuldenvermehrung auf Jahrzehnte hinaus vertan. Nur ein konsequentes NEIN zur Bundesgartenschau könnte jetzt noch die Möglichkeit herstellen, Mannheim als herausragende Sportstadt wirklich zukunftsweisend zu gestalten.
    Besonders irritiert mich dabei die Rolle des Herrn Hummel, der offenbar bei allen alternativen Plänen Zustimmung signalisiert, dabei aber genau weiß, dass alle Alternativen Makulatur sind, wenn die von ihm so vehement proklamierte BuGa Realität wird.

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